Umschulung zum/zur Kaufmann/-frau im Einzelhandel

Kaufleute im Einzelhandel

Kaufleute im Einzelhandel informieren und beraten Kunden und verkaufen Waren aller Art.

Außerdem arbeiten sie im Einkaufs- und Lagerwesen, übernehmen betriebswirtschaftliche Aufgaben im Personal- und Rechnungswesen und wirken bei der Sortimentsgestaltung und bei Marketingaktionen mit.

Das Einsatzspektrum für Einzelhandelskaufleute ist breit gefächert: vom Modehaus über den Baumarkt bis zum Versandhandel, Supermärkte und Kaufhäuser, Gemüseläden, Fleischereien, Fischgeschäfte, Bäckereien oder Tabakläden und andere Facheinzelhandelsgeschäfte oder große Tankstellen mit gemischtem Warenangebot sind nur einige Beispiele für mögliche Arbeitsgebiete.

Einzelhandelskaufleute halten sich dabei überwiegend in Verkaufsräumen auf, haben aber auch in Lager- und Kühlräumen oder im Freilandbereich z. B. von Gartencentern zu tun (manchmal arbeiten sie auch an Verkaufsständen im Freien).

Im Büro kümmern sie sich beispielsweise um die telefonische Warenbestellung.

Inhalt

Die Umschulung vermittelt folgende Themen:

  • Fachtheorie
    • Wirtschafts- und Sozialkunde
    • Einzelhandelbetriebslehre
    • Rechnungs- und Personalwesen
    • Kaufmännisches Rechnen
    • Warenverkaufskunde
    • Marketing
    • Verkaufsförderung und Dekoration
    • Handelsbezogene EDV
    • Warenwirtschaftliche Analysen
    • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  • Fachpraxis
    • Es ist ein Betriebspraktikum über 6 Monate in Vollzeit bzw. 9. Monate in Teilzeit vorgesehen.
  • Abschluss
    • Einzelhandelskaufmann/-frau (IHK)
    • Zertifikat der DAA

Voraussetzungen für die Teilnahme

Für die Teilnahme an der Umschulung sollten Sie mitbringen:

  • einen Schulabschluss und/oder
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder
  • mehrjährige Berufserfahrung.

Weiter darf die Aufnahme einer regulären Ausbildung für Sie nicht mehr in Frage kommen, z. B. wenn Sie bereits 24 Jahre oder älter sind.

Fördermöglichkeiten und Kosten

Vorab sollten Sie sich von dem für Sie zuständigen Kostenträger über die Möglichkeit einer finanziellen Förderung informieren lassen. Dies kann sein:

  • Agentur für Arbeit,
  • Jobcenter,
  • Berufsförderungsdienst,
  • Deutsche Rentenversicherung,
  • Berufsgenossenschaften,
  • etc.

Natürlich können Sie Ihre Umschulung auch selber finanzieren. In diesem Fall muss vor dem Start der Umschulung nur die zuständige Kammer zustimmen.

Start der Umschulung

Die Umschulung startet zweimal im Jahr, jeweils Anfang Februar und Anfang Juli.

Unterrichtszeiten

Vollzeit

Von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Teilzeit

Von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr.

Dauer

Die Dauer der Umschulung beträgt in Vollzeit 24 Monate und in Teilzeit 36 Monate.